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Meditatives Frühlings-wandern Rossberg

Mo, 25.05.2020

Achtsam und schweigend, begleitet von Vogelgesang und Orchideen, unterwegs​

Beschreibung

Meditation liegt im Trend – zumindest bei einem Teil der Bevölkerung. Mit diesem Angebot möchte ich jedoch nicht auf eine Modewelle aufspringen, sondern etwas von dem weitergeben, worin ich seit Jahren eigene Erfahrungen mache und das ich aus Überzeugung übe: Achtsames Leben, Handeln, Reden, Essen... Das bedingt, mit dem Geist im Hier und Jetzt zu sein resp. immer wieder dahin zurückzukehren. Dies kann man nicht nur bei der Sitzmeditation üben, sondern auch im Gehen, beim Arbeiten, in der Freizeit etc. Mit dieser Wanderung biete ich eine Gelegenheit für lustvolles Üben in naturnaher Umgebung. Nach einer kurzen Einführung werden wir schweigend und mit allen Sinnen beobachtend unterwegs sein und auch picknicken. Dieser Tag ist für Meditations-Geübte wie auch für Einsteigende gedacht. Sei es, dass du deine Meditationspraxis um ein neues Feld erweitern willst, sei es, dass du mit Neugier und Experimentierfreude etwas Neues ausprobieren willst, um mehr Konzentration, Präsenz und Mitgefühl in deinen Alltag zu bringen – du bist hier richtig und willkommen!

Der Rossberg ist eine Besonderheit in unserer Region. 1806 ereignete sich nach einer langen Regenperiode ein gewaltiger Bergsturz, der über 450 Menschen und viel Vieh das Leben kostete. Die Dörfer Goldau und Röthen wurden komplett von den Gesteinsmassen zerstört und überdeckt. Auf dieser Wanderung entlang des Bergsturzgebiets zum Gnipen können wir die Abbruchstellen sehen und hören etwas zur zugrunde liegenden Geologie dieses Ereignisses. In den letzten 200 Jahren eroberten sich auf dieser Fläche wieder Pionierpflanzen den Raum zurück. Darunter ist eine Vielfalt von Orchideenarten, wie z.B. der Frauenschuh, das Waldvögelein und diverse Knabenkräuter. Damit diese nicht vollständig vom nachwachsenden Wald verdrängt werden, ist ein Schutzgebiet ausgeschieden worden, das durch gezielte Eingriffe erhalten bleibt und auch erforscht wird. 

Charakter 

Ausdauer: Für Wanderinnen und Wanderer, die trittsicher, sehr fit und in anspruchsvollem Gelände routiniert unterwegs sind.

Kondition 

Wanderzeit inkl. Trinkpausen rund 6.5 h, → 10.5 km, ↑1050 Hm, ↓1050 Hm

Technik 

T2, eine Stelle T3 nach Schwierigkeitsskala SAC

Gruppengrösse 

mind. 2, max. 6 Personen

Anreise

individuell oder ÖV ab Bahnhof Zug 07:58 Uhr, Ankunft Bahnhof Arth-Goldau 08:31 Uhr 

Treffpunkt

08:35 Uhr Bahnhof Arth-Goldau, Gleis 4 bei Treppe Unterführung​

Verpflegung 

Picknick aus dem Rucksack

Heimreise 

individuell oder ÖV ab Bahnhof Arth-Goldau, Ankunft in Zug spätestens 17:00 Uhr

Kosten 

Dieses Angebot hat keinen festen Preis, sondern wird mit Dana abgegolten. Du entscheidest selbst, wie viel Wert dieser Tag für dich hat.

Im Sanskrit bedeutet Dana so viel wie «Gabe». In der buddhistischen Tradition ist Geben eine der zentralen Qualitäten auf dem Weg zu Weisheit und Erleuchtung. Dana ist nicht nur die Gabe selbst, sondern Geben mit Freude und Grosszügigkeit sind Aspekte einer spirituellen Praxis.

Nicht inbegriffen 

Kosten für Reise, Getränke und sonstige Konsumationen

Bezahlung 

per twint oder bar

Ausrüstung ​

empfohlene Ausrüstung für Tagestour Sommer

Spezielles

Die letzten 500 Hm beim Aufstieg im Bergsturzgebiet sind ziemlich steil und bei sonnigem Wetter sehr heiss, da unbewaldet. Es gibt dort eine kurze Stelle, an der man die Hände für das Gleichgewicht braucht.

Durchführung

Die Tour findet grundsätzlich bei jedem Wetter statt. Witterungsbedingt kann es jedoch kurzfristig zu Anpassungen oder im Ausnahmefall zu einer Absage der Tour kommen. Beachte dazu auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Anmeldeschluss 

Fr, 22.05.2020